Wald verkaufen
Wald ist eine schöne Sache. Dennoch gibt es manchmal auch gute Gründe ihn abzugeben. Wie Sie Wald verkaufen und, welche Aspekte Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wald ist eine schöne Sache. Dennoch gibt es manchmal auch gute Gründe ihn abzugeben. Wie Sie Wald verkaufen und, welche Aspekte Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Viele Waldeigentümer kommen an einen Punkt, ab dem Sie die Pflege und den Erhalt des eigenen Waldes nicht mehr übernehmen können oder wollen. Wie schon die Generationen vor ihnen, geben sie ihn dann innerhalb der Familie weiter. Doch nicht jeder Waldeigentümer hat diese Möglichkeit und spielt deshalb mit dem Gedanken, seinen Wald zu verkaufen. Wie der Verkauf von Wald vonstatten geht und was Verkäufer dabei beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Denken Sie auch über den Verkauf Ihres Waldes nach? Unabhängig von den Gründen sollten Sie sich vorab über den Waldverkauf informieren und sich über die wichtigsten Punkte gleich von vornherein im Klaren sein:
Überstürzen Sie den Verkauf Ihres Waldes nicht. Gerade bei Geschäften mit Immobilien dieser Art, braucht es genügend Vorlaufzeit für die Planung und Entscheidungsfindung. Kurzfristige Entscheidungen können dazu führen, Gebote nicht vergleichen zu können und somit Geld zu verlieren. Denken Sie daran, dass Amtswege und Terminvereinbarungen von Gutachtern und Notaren ebenfalls Zeit benötigen. Auch die weiteren Schritte im Ablauf des Verkaufes werden nicht immer nahtlos ineinander übergehen, weshalb immer ein gewisser Puffer eingeplant werden sollte. Brauchen Sie beratende Hilfe, suchen Sie sich einen Sachverständigen, der Ihnen zur Seite steht.
Je nach Zustand und Lage des Waldes, wird Ihr Wald andere Verkaufspreise erzielen. Auch die derzeitige Marktlage darf nicht außer Acht gelassen werden. Lassen Sie in jedem Fall eine Waldwertermittlung durch einen Fachmann durchführen, um einen seriösen Preisrahmen für weitere Verhandlungen mit potentiellen Käufern zu erhalten.
Eine nachhaltige Pflege des Waldes wird sich auch im Preis niederschlagen und Ihnen, dank der vorangegangenen Bewertung des Experten, ein Plus in den Verhandlungen bescheren.
Seien Sie sich jedoch bewusst, dass viele Faktoren den Wert Ihres Waldes mindern können, mit denen Sie anfangs nicht gerechnet haben. Die Beschaffenheit des Geländes und die Lage des Waldes können den Preis zum Beispiel senken.
Eine zeitgemäße Plattform und erste Anlaufstelle, um Wald zu verkaufen bietet heute das Internet. Zum Beispiel können Sie Ihren Wald in Form einer kostenfreien Anzeige auf unserer Waldbörse inserieren. Potenzielle Käufer treten dann über eine Anfrage per E-Mail mit Ihnen in Kontakt. Auch andere Immobilienportale im Internet bieten die Möglichkeit Anzeigen zu schalten, je nach Anbieter sind diese jedoch kostenpflichtig oder es existieren direkte Kooperationen mit Maklern.
Andere Möglichkeiten können auf klassischem Wege gefunden werden, indem beispielsweise Auktionshäuser aufgesucht werden.
Haben Sie mehrere Interessenten an der Hand, dann wägen Sie ab, welcher Ihnen in seiner Seriosität und seinem Wille zum Waldkauf am sichersten erscheint.
Es gibt Menschen, die Wald als reines Spekulationsobjekt erwerben und keinerlei Interesse an dessen Pflege und Erhalt haben. Wählen Sie einen Käufer, der sich um Ihren Wald bemüht, weil er ernsthaftes Interesse an diesem Naturraum hegt und für seine Bewirtschaftung und Pflege einsteht. Vielleicht wurde Ihnen einer der Interessenten ja sogar von einer verlässlichen Quelle empfohlen.
Gehen Sie auch gezielt auf Waldeigentümer zu, die ihre Waldflächen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ihrem Wald haben. Viele freuen sich über den direkten Kontakt und die Möglichkeit angrenzenden Wald zu ihrem bestehenden hinzuzukaufen. Das kann sich durchaus positiv auf den Preis auswirken und führt dazu, dass bewirtschaftete Flächen nicht zu stark zersplittern. Eventuell kennen Sie die Anrainer und legen Ihren Wald in gute Hände.
Beachten Sie, dass Ihr Angebot vor dem Verkauf geprüft wird. Durch das Vorkaufsrecht können Sie die Fläche erst an jemand anderen veräußern, wenn von Seiten der Gemeinde kein Interesse besteht. Auch die Naturschutzbehörde prüft Ihre Waldfläche. Liegen Ihre Flächen in einem geschützten Gebiet oder sind oberirdische Gewässer vorhanden, kann auch hier das Vorkaufsrecht seitens der Länder zum Tragen kommen.
Käufer und Verkäufer können das Geschäft nur abschließen, wenn im Anschluss an die Preisverhandlung ein notariell beglaubigter Kaufvertrag unterschrieben wird. Zu diesem Termin müssen sich beide Vertragspartner bei einem Notar einfinden. Mit Hilfe des Kaufvertrages kann danach die Umschreibung beim Grundbuchamt beantragt werden.
Ihr Name wird daraufhin aus dem Grundbuch ausgetragen und der des Käufers eingetragen. So gehen alle Rechten und Pflichten an den neuen Eigentümer über.
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